Die Self-Service-Pläne sind über die Anzahl Entwickler-Sitze gestaffelt (Starter bis 5, Team bis 10, Business bis 25). Für Teams mit mehr als 25 Entwicklern gibt es den Enterprise-Plan ohne Sitz-Obergrenze, schreibt uns gern. Jeder CodeCharter-Account gehört zu einer Organisation, und die Sitz-Grenze eines Plans gilt für deren Mitglieder: Diese Seite definiert genau, wer dazu zählt.
Was ein Sitz ist
Jedes Organisationsmitglied zählt als Sitz, mit einer Ausnahme: Ein Mitglied, das ausschließlich Abrechnungsrechte hat (Rechnungen, Zahlungsmethode, Plan-Wechsel, Kündigung, sonst nichts), verbraucht keinen Sitz. Jede andere Rolle zählt, auch ein Read-only-Reviewer: Zugriff auf Regeln und Profile, Specs ausführen, Regel-Entwürfe schreiben, veröffentlichen und die Organisation verwalten sind allesamt Sitz-tragende Rollen.
Das wird technisch durchgesetzt, nicht nur über die AGB versprochen: Eine Einladung in eure Organisation lässt sich zwar jederzeit verschicken, aber sie kann nicht mehr angenommen werden, sobald eure Organisation die Sitz-Grenze ihres Plans erreicht hat. Die eingeladene Person sieht dann, dass die Organisation voll ist, bis ihr einen Sitz freimacht oder upgradet.
Was kein Sitz ist
- Ein rein abrechnendes Mitglied. Fügt ihr ein eigenes Mitglied hinzu, das nur Rechnungen, Zahlungsmethode und Plan-Wechsel verwaltet, verbraucht diese Mitgliedschaft keinen Sitz.
- CI-Service-Accounts. Der API-Key, mit dem eure GitHub Action, GitLab Pipeline, Azure Pipeline o. ä. CodeCharter ausführt, ist kein Organisationsmitglied und kein Sitz. Das gilt auch, wenn ihr aus rein technischen Gründen mehrere Service-Accounts pro Stage verwendet.
- Personen außerhalb eurer Organisation. Ein externer Auftragnehmer, der einmalig einen Pull Request öffnet, ohne je in eure Organisation eingeladen zu werden, verbraucht keinen Sitz.
Was passiert, wenn ihr die Schwelle überschreitet?
Neue Mitglieder können der Organisation schlicht nicht mehr beitreten, sobald sie die Sitz-Grenze ihres aktuellen Plans erreicht hat: Die Einladungsseite zeigt einen Warnhinweis mit einem Link zum Upgrade. Ein Mitglied mit Abrechnungsrechten wechselt auf der Billing-Seite der Organisation auf die nächste Stufe; Stripe rechnet die Differenz für den Rest der Periode anteilig ab. Schrumpft euer Team, könnt ihr auf demselben Weg herunterstufen, bis auf (aber nicht unter) die aktuelle Mitgliederzahl eurer Organisation; das Downgrade wird zum Ende der laufenden Abrechnungsperiode wirksam und wird nicht anteilig verrechnet. Mehr unter Plan-Übersicht und Kündigung und Plan-Wechsel.
Wenn ihr unsicher seid, welche Klasse zu eurem Team passt, schreibt uns gern an support@codecharter.tools. Wir prüfen das mit euch und schlagen den passenden Plan vor.
CodeCharter im Team ausrollen
Ladet eure Kolleginnen und Kollegen unter
Einstellungen → Mitglieder (/orgs/{ihre-organisation}/settings/members)
oder Einstellungen → Einladungen als Mitglieder eurer Organisation ein.
Vergebt dabei eine Rolle, die zu dem passt, was die Person tun soll:
Regeln und Findings lesen, Specs schreiben und ausführen, Regeln und
Profile veröffentlichen, oder die Organisation verwalten. Sobald jemand
die Einladung annimmt, meldet er sich mit seinem eigenen Portal-Account an
und authentifiziert die CLI mit codecharter login, siehe
Browser-Anmeldung, oder nutzt eine heruntergeladene
Lizenzdatei, siehe Lizenzdatei. Für die CI
erstellt ihr einen API-Key aus eurer Organisation und hinterlegt ihn als
Pipeline-Secret (CODECHARTER_API_KEY), siehe
API-Keys in Secrets.
Datenschutz
CodeCharter erfasst eure Nutzung nicht, um Sitze zu zählen, anonyme Telemetrie ist strikt Opt-in (siehe Telemetrie). Standardmäßig sendet die CLI nichts zurück, euer Quellcode und eure Findings verlassen eure Maschine nie; in der CI kontaktiert die CLI das Portal nur, um ihre kurzlebige Lizenz abzurufen. Die VS Code Extension sendet ebenfalls keine Nutzungsdaten. Die Sitz-Zählung kommt allein aus der Organisations-Mitgliedschaft, nicht daraus, was ihr mit CodeCharter tut.