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Windows-Installer

Der empfohlene Weg zur Installation auf Entwickler-Maschinen unter Windows.

Der Windows-Installer ist der bequemste Weg, eine Windows-Workstation einzurichten. Er bringt die CLI mit, kann sie im PATH registrieren, installiert die VS-Code-Extension, wenn VS Code gefunden wird, und lässt Sie eine Lizenz installieren. Regeln werden nicht mitgeliefert; sie kommen aus den Profilen in Ihrer .codecharter/config.yml, aufgelöst gegen das Portal.

Download

Holen Sie den Installer aus dem Portal unter /downloads. Sie brauchen dafür eine aktive Subscription oder einen laufenden Trial.

Die Datei heißt codecharter-X.Y.Z-setup.exe. Sie ist etwa 8 MB groß, weil die .NET-Runtime nicht mitgebracht werden muss: Der Installer ist framework-dependent und nutzt das auf der Maschine installierte .NET. Fehlt es und ist winget verfügbar, bietet der Installer an, die .NET-9-Runtime per winget für Sie zu installieren; andernfalls verweist er auf die .NET-Download-Seite.

Der Installer ist nur für x64 verfügbar; ein natives Arm64-Windows-Paket gibt es nicht. Die Setup-EXE ist nicht codesigniert. Zum Verifizieren eines Downloads vergleichen Sie ihn mit dem SHA-256, der in den Release Notes veröffentlicht und beim Download als Response-Header X-CodeCharter-Sha256 mitgeschickt wird.

Die Download-Seite bietet zwei Varianten:

  • Mit Lizenz: Sie erhalten codecharter-X.Y.Z-setup-licensed.zip. Nach dem Entpacken liegt die Setup-EXE neben einer codecharter.license. Der Installer erkennt diese Lizenz automatisch und wählt sie auf der Lizenzseite vor (siehe unten).
  • Ohne Lizenz: nur die nackte codecharter-X.Y.Z-setup.exe. Sie können den Installer trotzdem manuell auf eine Lizenzdatei verweisen oder sie später hinzufügen.

Installation

Führen Sie die EXE aus und klicken Sie sich durch den Wizard (die Installer-Oberfläche gibt es auf Englisch und Deutsch). Die Seiten sind:

  1. Zielverzeichnis: Der Installer zeigt immer an, wohin installiert wird. Default ist der Programmordner (C:\Program Files\CodeCharter\ bei einer All-Users-Installation, oder ein benutzerspezifischer Ordner ohne Admin-Rechte). Hier können Sie ein anderes Verzeichnis wählen.
  2. Zusätzliche Aufgaben: codecharter zum PATH hinzufügen, die VS-Code-Extension installieren (falls VS Code erkannt wird) und codecharter.serverPath in Ihren VS-Code-Benutzereinstellungen setzen.
  3. Lizenz: optional jetzt eine Lizenz installieren. Liegt eine codecharter.license neben der Setup-EXE (der Mit Lizenz-Download), ist sie automatisch vorausgewählt; ansonsten können Sie über Durchsuchen… eine auswählen. Die gewählte Datei wird als codecharter.license in den Installordner kopiert, wo die CLI sie automatisch findet. Sie können das überspringen und eine Lizenz später ergänzen, indem Sie die Umgebungsvariable CODECHARTER_LICENSE auf den Dateipfad einer .license-Datei setzen, siehe Lizenzierung.
  4. AI-Tools (MCP): registriert den CodeCharter-MCP-Server in Ihren AI-Coding-Tools. Der Installer erkennt vorhandene Tools (Claude Code, Claude Desktop, Cursor, Windsurf, Gemini) und wählt sie vor; haken Sie ab, was Sie nicht wollen. Der Server wird in die benutzerbezogene MCP-Config des jeweiligen Tools eingetragen. Diese Seite erscheint nur, wenn mindestens ein Tool erkannt wird und eine Lizenz verfügbar ist: codecharter mcp install braucht eine Lizenz, und der Eintrag ruft den codecharter-Befehl auf, weshalb die Aufgabe Zum PATH hinzufügen bei MCP-Konfiguration automatisch aktiviert wird. Falls die Seite nicht erschienen ist oder übersprungen wurde, kann der MCP-Server nachträglich jederzeit per codecharter mcp install --client <tool> --scope user eingerichtet werden.
  5. Bereit zur Installation: bestätigt den Zielordner und installiert dann.

Stille Installation

Für eine stille Installation (z.B. via Group Policy oder MDM) nutzen Sie die Standard-Schalter von Inno Setup:

codecharter-X.Y.Z-setup.exe /VERYSILENT /SUPPRESSMSGBOXES /NORESTART

Nützliche Schalter:

  • /DIR="C:\Tools\CodeCharter": Zielordner überschreiben.
  • /TASKS="addtopath": auswählen, welche Zusatzaufgaben laufen.
  • /CURRENTUSER oder /ALLUSERS: den Installationsbereich explizit wählen. Der interaktive Installer fragt per Dialog; im stillen Modus ist der Default eine benutzerbezogene Installation, übergeben Sie also /ALLUSERS für eine maschinenweite Installation.
  • /LOG="install.log": ein ausführliches Install-Log schreiben.

Im stillen Modus werden die Wizard-Seiten nicht angezeigt, die Installation verhält sich aber so, als hätten Sie die Defaults akzeptiert: Eine codecharter.license neben der EXE wird installiert, und wenn eine Lizenz verfügbar ist, wird der MCP-Server automatisch in allen erkannten AI-Tools registriert (wodurch codecharter auch zum PATH hinzugefügt wird). Wenn Sie still ohne MCP-Registrierung installieren wollen, führen Sie das Setup ohne danebenliegende Lizenzdatei aus und ergänzen die Lizenz danach. Den MCP-Server können Sie später pro Tool registrieren, z.B.:

codecharter mcp install --client cursor --scope user

Unterstützte --client-Werte: claude-code, claude-desktop, cursor, windsurf, gemini.

Update

Führen Sie das neue Setup aus; es überschreibt die alte Version an Ort und Stelle. Laden Sie einfach die neue EXE herunter und führen Sie sie aus.

Deinstallation

Über "Apps & Features" oder den mitgelieferten Deinstaller (unins000.exe) im Installordner.

Der Deinstaller entfernt die installierten Dateien (inklusive der mitgelieferten Lizenz) und den von ihm gesetzten PATH-Eintrag. Er entfernt auch die von ihm eingerichtete VS-Code-Integration: Die CodeCharter-Extension wird deinstalliert und die Benutzereinstellung codecharter.serverPath entfernt. Ihre .ccr-Dateien in Ihren Repos bleiben unangetastet.

MCP-Registrierungen werden nicht entfernt. Wenn Sie den MCP-Server in AI-Tools eingetragen hatten, verweisen deren Config-Dateien noch auf das (nun fehlende) Binary. Entfernen Sie diese veralteten Einträge nach der Deinstallation manuell aus den jeweiligen MCP-Configs.

Wenn Sie ohne Installer arbeiten wollen

Auf CI oder in Docker ist der Installer unhandlich. Nutzen Sie dafür die Standalone-CLI, ein eigenständiges Archiv (die CLI samt gebündelter Runtime), kein Setup nötig.